„Aber das gute Geschirr lassen wir für Besuch“ – manches war früher eben doch nicht besser!

Ich stamme aus einer Familie, die sich nur selten mal was geleistet hat. Mein Papa hat immer viel gearbeitet – und tut es bis heute – meine Mama unterstützt ihn dabei. Während meiner Kinderzeit lebte meine Oma noch mit in unserem Haus bzw. unserer Wohnung. Sie war die Mama meiner Mama und sie sorgte oft für Stress. Als echte Diva ließ nie etwas auf sich sitzen und verstand es sehr gut, sich in Szene zu setzen. Koste es was es wolle … Ja, ich weiß, über Verstorbene soll man nicht schlecht reden. In ihrem Fall wäre allerdings alles andere eine Lüge, und lügen soll man ja nun auch nicht.

Meine Oma war stets darauf bedacht, vor anderen in einem guten Licht zu stehen. Ob es ihre Sucht nach Anti-Faltencremes war oder eben „das gute Geschirr/Besteck… die gute Butter“ … alles musste stets „besonders“ sein. Aber eben nicht für einen selbst, sondern um vor anderen zu glänzen.

Ihre Aussagen haben mich noch sehr lange geprägt.

Irgendwann zwischen meinem 4 und 8. Geburtstag hatte ich mitten in der Woche Geburtstag. Und so war es bei uns üblich, am darauf folgenden Wochenende zu feiern. Es wurden dann stets das halbe Dorf und Verwandschaft eingeladen (ob ich sie mochte oder nicht…). Ich wollte aber an diesem Wochentag auch einen besonderen Tag haben und begann den Frühstückstisch mit „dem guten Geschirr“ zu decken. Gleich intervenierte meine Oma entschieden und meinte „Das gute Geschirr lassen wir für Besuch.“ Mein Protest half nichts und so aßen wir wie üblich Frühstück.

Eigentlich nicht besonders schlimm … und doch macht es mich noch heute traurig.

Kein Mensch in meinem Leben wird länger bei mir sein, als ich selbst! Wer könnte also für mich wertvoller sein, als ich selbst? Natürlich würde ich für meine Tochter die Welt umdrehen, wenn es für sie wichtig wäre … doch ich muss in erster Linie dafür sorgen, dass es mir gut geht, damit ich das auch tun kann! Ich muss gesund sein, damit ich für mich und meine Lieben das Leben schön gestalten kann … oder zumindest meinen Beitrag dazu leisten kann.

Immer wieder höre ich auch heute noch: „Warum sollte ich für mich allein kochen? Bin doch nur ich.“, „Der Aufwand lohnt sich nicht für mich allein.“ oder „Warum sollte ich mich schminken, wenn es doch kein anderer sieht?“

WEIL IHR ES MÖCHTET! WEIL IHR SPAß DARAN HABT … WEIL ES EUCH GUT TUT!

Für mich sind genau solche Aussagen, die Folgen einer ähnlichen Erziehung, wie ich sie erlebt habe. Unsere Eltern und Großeltern haben das sicherlich nicht böse gemeint … sie stammten eben aus einer anderen Zeit. Oftmals aus einer Zeit des Mangels und Krieges. Sie selbst hatten es nicht anders gelernt. Daher ist dieser Post auch keine Anklage. Eher soll es ein Auftrag… ein AUFRUF sein:

„Feiert das Leben! Tut Euch Gutes!“

Warum? Weil es niemanden in Eurem Leben gibt, der länger bei Euch sein wird, als Ihr selbst! Unterbrecht den Kreislauf der „alten Gepflogenheiten“ und geht neue Wege. An einem ganz normalen Tag habt Ihr Lust auf ein besonderes Glas Wein? Fein, dann genießt es! Ihr wollt mal einen aufregenden Lippenstift bzw. Parfum oder besonderes Kleidungsstück ausprobieren, ohne, dass ein „besonderer Anlass“ besteht? Dann ist genau dieser Wille und dieser Tag der besondere Anlass und Ihr solltet es einfach tun!

FAZIT

Ich lebe nun schon eine ganze Weile nach genau diesem Konzept und es fällt mir auf, dass mein Alltag dadurch viel bunter geworden ist. Ich bin glücklich! Nicht immer benötige ich für meine „besonderen Momente“ Geld, manchmal reicht einfach nur ein schöner Teller, eine schöne Tasse um genau diesen Effekt zu erzielen. Ganz im Gegenteil… ich spare sogar Geld! Es gibt in meinem Haushalt nur noch ganz wenige Dinge, die nicht „besonders“ sind. Ich kann mich an allen Anschaffungen erfreuen und pflege sie, damit sie mir lange erhalten bleiben. Kaputtes  wird repariert (sofern möglich) und nicht einfach neu gekauft.

Traut Euch, Ihr seid es absolut wert!

Das Leben auf dem Prüfstand … und plötzlich ist alles anders

Vor der Geburt meiner Tochter war ich Sport süchtig. Sechs mal in der Woche ging es entweder zum Lauf- oder Krafttraining. Vier Marathon, einige Halbmarathon und etliche „kleineren Läufe“ zwischen 2011 und 2016. Man könnte sagen: Ich war topfit. Mehr noch, der Sport war mein Ventil für den Alltag. Regelmäßig powerte ich mich aus um mich wieder zu spüren. Während der Schwangerschaft dann der Wendepunkt: Recht bald konnte nicht mehr joggen. Das Krafttraining klappte nur noch mäßig, mir fehlte mein Ventil! Worüber sich vielleicht der ein oder andere freut, war für mich Stress pur!

Ich stürzte mich in die Arbeit. Im Betrieb standen gerade neue Projekte an und mein Engagement wurde gerne angenommen… bis zum ca. 7. Monat. Alles begann mit einer harmlosen Untersuchung. Es wurde eine kleine Verwachsung bei mir festgestellt, nichts Wildes. Von da an gab es jedoch keinen Tag mehr ohne Wehen und tiefe Müdigkeit. Zum Schluss verlor ich sogar deutlich an Gewicht – während der Schwangerschaft eben kein gutes Zeichen. Für mich war es immer wichtig, ein gutes Gefühl während der Schwangerschaft zu haben und das fehlte nun komplett. Die Kleine wurde immer unruhiger im Bauch, ich immer dünner und so entschloss ich mich zum Kaiserschnitt. Rückblickend eine der besten Entscheidungen.

Der Wendepunkt

Für fast jede Mutter ist die Geburt ihres Kindes wohl ein markanter Punkt im Leben. Zumindest bekomme ich immer wieder diesen Eindruck. Ich bilde da keine Ausnahme. In den ersten Wochen durchlebte ich ein wildes Gefühlschaos und stellte plötzlich meine bisherigen Ansichten heftig in Frage. Zunächst wehrte ich mich dagegen, doch das machte es noch schlimmer. Tagträume und Tränenausbrüche sind wirklich keine charmanten Alltagsbegleiter.

Auf dem Prüfstand

Zusammengefasst bestand mein Vor-Schwangerschafts-Alltag aus viel Arbeit, Workout bzw. Wettkampfvorbereitung und Kosmetik-Shopping. Mit einigen Freunden teilte ich meine Sport-Leidenschaft, mit den anderen das Shopping. Gesprächsthemen und jede Menge Spaß gab es immer! Susann immer mittendrin. … und dann findest Du Dich irgendwann im Wald wieder – die kleine Dame (2 Monate jung) schlummert sanft im Tragetuch vor Deiner Brust und plötzlich laufen die Tränen über Dein Gesicht … Dir wird klar, dass Dich der ganze SchnickSchnack nicht mehr interessiert.

„Das ist nur eine Phase. Das kommt wieder.“ …. mag sein, aber will ich das überhaupt?

Wer bist Du – Wer willst Du sein?

Bis zum Zeitpunkt der Geburt war ich davon ausgegangen, dass ich so weiter machen würde, wie bisher. Doch plötzlich fühlte sich der Gedanke seltsam an, jeden Sonntag 5 Uhr 3 Stunden durch den Wald zu laufen oder an fünf weiteren Tagen in der Woche mich mehrere Stunden im Training auszupowern. Davor natürlich 8-9 Stunden arbeiten … naja und die Kleine geht zur Tagesmutter. Ich möchte damit ausdrücklich nicht die Eltern schlechtreden, die das so tun! Es passte nur eben für MICH nicht. Mein bisheriger Lebensweg war gut, wie er eben GEWESEN WAR …

Diese Einstellung bedeutete jedoch auch, dass plötzlich alles, was mich vorher ausgemacht hat weg war! Automatisch lösten sich einige Freundschaften bzw. distanzierten sich etwas. Von da an nahm alles seinen Lauf … Kinder sind wie kleine Spiegel. Ihr Verhalten, ihre Angewohnheiten, Ängste und Vorurteile haben zumindest ihren Ursprung bei uns Erwachsenen. Später machen die Kleinen dann selbst etwas daraus aber die Basis legen wir. Was also, möchte ich meiner Tochter vorleben?

Als ich begann, mein bisheriges Leben zu sortieren, fiehl mir auf, wie viel Lippenstifte, Nagellacke und Lidschatten ich besaß. Teuerste Marken waren darunter. „Wieviel Tierleid liegt jetzt wohl vor mir?“ Ich begann online zu recherchieren und war schockiert.

WIR SIND HIER AUF DIESER ERDE NUR ZU GAST! Warum benehmen wir uns also, als gehöre uns alles? Wir verbrauchen und verwüsten. Wir benutzen und zerstören. UND: Wir verschwenden uns selbst. Das hat für mich rein gar nichts mit Selbstbewusstsein, Unabhängigkeit und Freiheit gemeinsam! Eher genau das Gegenteil! Wir definieren uns über die neuste Kleidung, das ausgefallenste Make-Up und das schnellste Auto. Abhängigkeit pur.

Wofür ich heute stehe – und was Ihr hier künftig erwarten dürft

  • Faire, moderne Mode, tierversuchsfreie Kosmetik, weniger Plastik im Alltag
  • große und kleine Gedanken einer „Workingmom“
  • Alltagstaugliche Tipps für einen gesünderen Lebensstil

So geht es weiter

In der Zeit der Schwangerschaft und des Stillens hat mein Körper oft nicht die Aufmerksamkeit erhalten, die er verdient hätte. Schließlich hat er dieses wunderbare Geschöpf geschaffen und ernährt, welches gerade jetzt – wo ich diese Zeilen schreibe –  friedlich in seinem Bettchen schlummert. Daher widme ich den Februar 2018 einer kleinen „Detox“- und „Selbstfürsorge“-Kur um dann frisch in den März und einen neuen Lebensabschnitt zu starten … denn ab März geht es für mich zurück ins Berufsleben (mit neuen spannenden Aufgaben *freu*).

Fazit

Es lohnt sich, ab und an die eigenen Überzeugungen, Lebensweisen und Taten auf den Prüfstand zu stellen. Traut Euch!!

Lieber Leser, danke, dass Du Dir bis hierhin Zeit genommen hast! Vielleicht stehst Du gerade selbst an einem Wendepunkt und suchst Impulse für eine neue Zeit. Wenn ja, dann hoffe ich, Du bist hier fündig geworden. Möglicherweise ist es auch interessant für Dich, wie ich mit Hilfe einer kleinen „Detox“- und „Selbstfürsorge“-Kur den Übergang in eine neue Zeit geschaffen habe. Schaue daher gerne regelmäßig vorbei, denn  ich werde berichten. 🙂

… wenn die Mutter mit dem Kinde … wie uns eine Auszeit näher zueinander brachte

Die 9,5 Monate seit der Geburt meiner kleinen Dame waren sehr aufreibend. Nun stellt so ein kleiner Knirps allein schon den Alltag auf den Kopf und würfelt die Gefühle in eine ganz neue Reihenfolge, doch das reichte bei uns nicht. Im Wasserbett konnten wir eines nachts plötzlich tauchen, unser Auto hat ungewollt den Besitzer gewechselt, während unseres Italien-Urlaubes hatten wir 3 (!) Reifenpannen und für unsere Spülmaschine hieß es „rest in peace“ (Lieferzeit der neuen Maschine: 1 Woche) … mehr mag ich gar nicht aufzählen …

Es wurde Zeit für eine kleine Auszeit. Der Zielort war schnell gefunden: Meine Wahlheimat Aachen. Und für mich typisch: In unserem Campingwagen (ich schlafe einfach gerne in meinem eigenen Bett und setze mich zum Frühstück im Schlafanzug an den Tisch). Doch als stillende Mama ist das nicht ganz so einfach … daher kam die kleine Dame kurzerhand einfach mit. „Dann ist das aber keine wirkliche Auszeit.“ meint Ihr nun vielleicht? Weit gefehlt aber lest selbst:

  • 1. Nacht: „War da was?“
    Vor Stunden hat sich mein Mann verabschiedet (er hat den Wohnwagen nach Aachen gebracht und ist nun wieder zu Hause) und nun liege ich im Bett, die kleine Dame friedlich schnaufend neben mir. Die Wohnwagentür hatte ich umgehend verriegelt und den IKEA-Hochstuhl zu einem zusätzlichen Türriegel umfunktioniert. Irgendwie war schlagartig die ganze Kühnheit, mit der ich diese Unternehmung geplant hatte weg. Ich lausche gespannt in die Stille, kann aber nichts hören. Dazu muss man wissen, dass um diese Jahreszeit (Spätherbst / Winter) auf dem Campingplatz absolut nichts los ist… Das Meckern meiner Kleinen holt mich aus der Grübelei und dafür bin ich ihr gerade sehr dankbar.
  • 1. Tag: Wie Schuhe schon die Kleinsten glücklich machen können…
    Es ist Montag. Heute ist ein besonderer Tag, denn wir werden das erste Mal Kinderschuhe einkaufen! Bereits seit einiger Zeit möchte meine kleine Entdeckerin nicht nur unser Zuhause auf ihren eigenen Beinen (an unseren Händen!) unsicher machen. Zeternd liegt sie bei Ausflügen im Kinderwagen und zerrt an ihren Gurten. Sie möchte raus. Sie will laufen. Wir landen nach einigen Recherchen in einem speziellen Kinderschuhladen. Als ihre winzigen Füßchen in braunen, warmen Lederschuhen stecken, blickt sie mich skeptisch an. Kurz darauf ist jedoch jede Skepsis verflogen und wir stapfen in einem beeindruckenden Tempo und mit lautem Jubel über einen Spielplatz. Ich kenne ihre Begeisterung ja und doch, wirkt es just in diesem Augenblick, als wäre ihr sehnlichster Wunsch in Erfüllung gegangen. Ich lasse mich auf das Spiel ein und so wirbeln wir zusammen herum. Schmunzelnd gehen einige Passanten an uns vorbei …. albern sein kann so befreiend sein – danke meine kleine mutige Entdeckerin!
  • 2. Tag: Schaukeln kann Wunder wirken
    Gut ausgeschlafen mache ich mich für den Tag fertig. Unser Wohnwagen hat eine eigene Dusche und so mache ich mich frisch, während die kleine Dame auf dem Fußboden liegend meine Schminktasche ausräumt… naja machmal muss man eben „Opfer bringen“  😉
    Online habe ich einen schönen Spielplatz in der Nähe ausfindig gemacht und dort begeben wir uns gleich nach dem Frühstück hin. Schüchtern hält sich meine Kleine an meinen Händen fest und beobachtet die anderen Kinder. Ich setze sie vorsichtig in eine Schaukel …. stubse sie sanft an …. unglaublich … jede Unsicherheit verfliegt … ihr Lachen muss noch Straßen weiter zu hören gewesen sein. 30 Minuten später hagelt es müden Protest, als ich sie in ihren Kindwagen setze … und kurz darauf schlummert sie friedlich. Gedanke zum Tag: Wie wäre es, wenn es in jedem Unternehmen Schaukeln gäbe? Personalgespräche müssten dann immer schaukelnd erfolgen … nimmt dem ganzen doch echt den Schrecken 😉
  • 3. Tag: Entschleunigen a la Laura
    Eigentlich will ich heute soooo viel. Spielplatz, shoppen, Freunde treffen, Essen kochen, etc. Ich bin total aufgekratzt und merke zunächst gar nicht, dass Laura den Aktionismus ihrer Mutter ziemlich ätzend findet. Meckernd reibt sie sich die Augen… Wie jetzt? Jetzt schlafen? Wir „müssen“ doch draußen die Sonne genießen. Welch eine Sünde, hier jetzt drinnen zu bleiben…. Hibbelig lege ich mich mit ihr auf das Bett und stille sie …. zwei Stunden später wachen wir beide fest aneinandergekuschelt auf. Entschleunigung? Kann sie!
    Gemütlich fahren wir dann noch zu zwei lieben Freundinnen und es wird mächtig spät, bis wir wieder am Wohnwagen ankommen. Ein herrlich unproduktiver Tag – danke mein Schatz.
  • 4. Tag: Mamas neue Kleider
    Seit der Geburt hatte ich verzweifelt versucht Kleidung für  mich zu finden. Ich bin ohnehin keine Shopping-Queen und tue mich mit meinen 1,57m echt schwer, etwas Passendes zu finden. Meine Hosen und Pullover sind teilweise schon wirklich alt und hängen nun wie Lappen an mir herunter. Die Schwangerschaft hat meine Figur total verändert, wenngleich ich wieder mein Ausgangsgewicht habe.
    Und nun stehe ich in meiner Lieblings-Boutique in Aachen in der Umkleide und es ist wieder wie früher. Die Verkäuferin wirbelt durch den Laden und trägt alles zusammen, was passt. Sie macht ihren Job wirklich gut und gibt mir ein großartiges Gefühl. Jede Hose passt, jedes Oberteil schmeichelt mir … einfach toll. Zwischendurch lässt sie sich immer wieder neue Spielchen für meine kleine Dame einfallen … tja, soetwas erlebt man beim Online-Shopping nicht. Am Schluss bezahle ich sehr viel Geld für 4 Hosen, 5 Oberteile und einen Schaal… doch ich schwebe geradezu über dem Boden. Erhaben. Weiblich. Wunderbar.
    Zum Abendessen sind wir bei Lauras Patentante eingeladen. Es ist das erste Mal seit Tagen, dass meine Kleine mal wieder richtig isst und auch heute ist es spät, als wir am Wohnwagen ankommen…
  • 5. Tag: Familienabend – letzter Abend
    Die Reise nach Aachen hatte zum einen den Grund, eine Auszeit zu bekommen. Zum anderen wollte ich aber auch eine gute Freundin fragen, ob sie Patentante für meine Tochter sein möchte (dazu wird es künftig noch einen gesonderten Blog-Post geben). Seit Jahren verbindet uns eine Freundschaft und die betrifft auch ihre eigene Tochter, Eltern und Bruder. Insofern begreife ich ihre Zusage zur Patenschaft als Verbindung unserer Familien. Den letzten Abend vor unserer Abreise verbringen meine Tochter und ich zusammen mit dieser wunderbaren Familie. Gelöst und wunderbar spielen, albern und essen wir zusammen. Wir fachsimpeln über Harry Potter, staunen über die Entwicklung der Kinder und lachen unglaublich viel. Ein Abend der mir zeigt, dass es für einen „Heiligen Abend“ kein Weihnachten braucht.

Insgesamt fahre ich nach Hause und bin erstaunt, wie wenig ich an den normalen Alltag gedacht habe. Wir haben gelacht, gealbert. gespielt, Geld ausgegeben und Zeit genossen… und ich habe gelernt, dass es für eine „wahre“ Auszeit nicht unbedingt 12 Stunden Schlaf am Stück und faulenzen braucht (auch wenn das manchmal sehr verführerisch klingt). Für mich jedenfalls. Diese Zeit hat uns beide näher gebracht. Wir sind uns ähnlicher, als ich es je empfunden habe und diese Erkenntnis ist eine echte Chance für unsere Zukunft.

In diesem Sinne, nehmt die Floskel „genießt die Zeit mit Euren Kindern, sie geht zu schnell vorbei“ ganz ernst! Es ist wirklich so. Nehmt Euch Auszeiten zusammen und beachtet dabei ganz wichtig: Nicht IHR bestimmt den Ablauf dieser Zeit, sondern die KINDER! Es kann Wunder bewirken – bei den Kindern UND Euch!

 

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