5 Tage fasten – eine köperliche und mentale Erfahrung

Als ich vor einigen Jahren das erste Mal versucht habe, während der üblichen Fastenzeit (zwischen Karneval und Ostern) auf selbst gewählte Dinge zu verzichten (Süßigkeiten, Fastfood, Kaffee) scheiterte ich kläglich. Nach drei Wochen saß ich heulend vor dem Kühlschrank – im Kampf mit meinem Herz und meinem Kopf. Was ich damals schon salopp formulierte ist mir jedoch erst jetzt – nach einer „erfolgreichen“ Fastenwoche – wirklich klar geworden.

„Ich bin halt ein Genussmensch und der braucht ab und an eine kleine Sünde.“

Nun ja, wie schon erwähnt, habe ich es dieses Jahr „geschafft“. Ich habe dabei nicht nur auf gewisse Lebens-/Genussmittel verzichtet, sondern gänzlich auf feste Nahrung und Kaffee. Als ich meinem Mann von diesem Plan erzählte fragte er übrigens, wo ich während dieser Zeit leben wolle…. 😉

Warum das alles?

Ich habe das Fasten gewählt, da ich nach meiner Schwangerschaft und der einjährigen Stillzeit etwas zur „Reinigung“ meines Körpers tun wollte. Nun ist wissenschaftlich belegt, dass es so etwas wie „Schlacke“ im Körper nicht gibt … und doch denke ich, dass eine gewisse „Reinigung“ eintritt, wenn man für einige Zeit mal viel trinkt und gewisse Lebensmittel vom Plan streicht.

Körper und Geist sollten die Gelegenheit bekommen, sich komplett frei machen zu können und die vergangene Zeit abschließen. Beide haben in der Vergangenheit ein Kind erschaffen, mit Leben erfüllt und ernährt – eine Höchstleistung.

Außerdem hatte ich festgestellt, dass ich gegenüber einigen Lebens- und Genussmitteln abgestumpft war. Der tägliche Cappuccino gehörte einfach zum Tag, darauf gefreut habe ich mich nicht mehr so richtig. Ähnlich erging es mir mit Schokolade. Ich aß sie einfach – wir reden hier jedoch von GENUSSmitteln (also Dingen, die genossen und zelebriert werden wollen!). Mal ganz ehrlich, wann hast Du das letzte Mal am Kaffee/Tee gerochen, bevor Du ihn getrunken hast? Oder das Stück Schokolade langsam auf der Zunge zergehen lassen? Bei mir war das lange her.

Und so lief es ab

Am 2. Februar 2018 legte ich zunächst mit einem „Detox-Shake“ zwei Mal täglich los. Ansonsten veränderte ich nichts. Der Shake besteht aus Zeolith und Flohsamenschalen … naja lecker ist anders. Wichtig dabei ist eigentlich nur, dass man beide Zutaten mit lauwarmen Wasser (200ml) mixt und trinkt. Auf keinen Fall abstellen, sofort trinken! Dann nochmals 300ml lauwarmes Wasser hinterher und das war es. Morgens und abends.

Am Aschermittwoch ging es dann mit den fünf „Entlastungstagen“ los. Also Tage mit gesunder Schonkost. Das klappte – bis auf zwei Ausnahmen – ganz gut … naja ich hatte mir einen grippalen Infekt eingefangen und mir war ohnehin nicht so nach essen.

Dann folgten fünf Fastentage. Für mich die größte Herausforderung.

Der erste Tag rannte an mir vorbei. Ich hatte weder Hunger noch Appetit. Fein! Tag zwei war da schon etwas kniffliger – aber auszuhalten! Kein Hunger aber etwas Appetit.

Am dritten Tag dann ging es los. ICH WOLLTE ESSEN! Zwar plagte mich (noch) nicht der Hunger ABER die Lust auf Essen! Wie gerne ich koche, abschmecke und improvisiere ist mir da erst wirklich klar geworden. Normalerweise öffne ich den Kühlschrank und dann geht das bunte Kochen los! Es ist keine Seltenheit, dass dann plötzlich ein 3-Gänge-Menü mit vielen Leckereien aber auch viel Gemüse und Obst vor mir steht! Und dabei ganz wichtig für mich: Ich liebe es für meine Familie zu kochen ABER ich koche auch für mich ganz allein sehr gerne! Oh diese Euphorie, wenn es ums Kochen geht, die war am dritten Tag spürbar – in all meinen Fasern! Natürlich wollte ich meine Familie nicht auch zum Fasten verdonnern, also kochte ich dennoch für sie – ohne abzuschmecken. Naja, sagen wir es so: Nicht allen hat es geschmeckt.

Tag 4: HUNGER! Vom frühen Morgen an hätte ich futtern können wie ein Weltmeister! Zwar knurrte mein Magen nicht aber schon der Geruch von Lebensmitteln machte mich wahnsinnig. Ja, ich roch wieder! Der Kaffee meines Mannes morgens duftete wieder! Die Mahlzeit meiner Tochter roch wieder intensiv nach ihren Zutaten … wunderbar! Das war es, was ich vermisst hatte! Warum es zuvor verloren ging, weiß ich nicht. Doch von jetzt an wurde es für mich schwer! Mein Kopf sagte: Du hast Dein Ziel erreicht, kannst jetzt aufhören. Mein Herz sagte: Du hast Dir nichts zu beweisen, hier ist kein Wettbewerb und Du hast es Dir verdient! Warum ich dennoch nicht aufgehört habe? Ich wollte wissen, was da noch kommt!

Der fünfte Tag dann war voller Erkenntnis und dem Wunsch, endlich das Fasten zu beenden! Jedoch der Reihe nach. Den ganzen Tag über hatte ich absolut keinen Hunger! ABER es war ein sehr trubeliger Tag. So, wie mein ganz normaler Alltag eben ist. Derzeit bereite ich meinen beruflichen Neustart vor und da stehen viele Termine an. Termine, die Spaß machen und meine volle Konzentration fordern. Außerdem bin ich Mama und Ehefrau in einer eher konservativen Familie. Ich bin sehr fein damit und liebe meine Aufgaben…. aber sie fordern eben auch! Was ich erkannte: Das Fasten hat mir geholfen, wieder mehr zu genießen ABER es passt nicht in meinen Alltag! Hier brauche ich Energie.

Außerdem zähle ich zu den Menschen, für die das Kochen und Essen zur Selbstfürsorge gehört. Nichts ist so wichtig wie gutes/gesundes Essen! Was wir zu uns nehmen hat direkt Auswirkung auf unser Leben, unsere Zellen, unseren Energiehaushalt und Wohlbefinden. Indem ich nicht mehr für mich gekocht habe fehlte mir ein großes Stück meiner Selbstfürsorge! Die übrige Zeit wollte/konnte ich auch nicht wirklich für andere Dinge verwenden. Ab der zweiten Hälfte der Fastenzeit wurde ich unruhig. Ich WOLLTE diese Zeit fürs Kochen und Essen verwenden.

Was ich noch bemerkt habe

Mir fehlt die Leichtigkeit. Normalerweise liebe ich es, mich für meine Tochter total zu blamieren. Verrückte Dinge tun, damit sie lacht und sich so richtig freuen kann. Genau dafür fehlte mir die Energie. Jeden Abend wollte ich unbedingt, dass sie endlich schläft. Ich wollte den Tag hinter mir haben und endlich die nächste Suppe oder den nächsten Saft trinken. Dabei fehlte mir natürlich die Geduld für kleine Spielchen oder schlechte Laune.

Fazit

Körperlich hat das Fasten sicherlich sehr positive Auswirkungen auf mich gehabt. Doch die mentalen Nebenwirkungen waren weniger schön. Es war gut, diese Fasten-Kur auszuprobieren und so viele Dinge über mich zu erfahren. Zu lernen, dass ich eigentlich satt bin, für mich aber mit dem Kochen und Essen ein wichtiges mentales Grundbedürfnis befriedigt wird.

Das Leben auf dem Prüfstand … und plötzlich ist alles anders

Vor der Geburt meiner Tochter war ich Sport süchtig. Sechs mal in der Woche ging es entweder zum Lauf- oder Krafttraining. Vier Marathon, einige Halbmarathon und etliche „kleineren Läufe“ zwischen 2011 und 2016. Man könnte sagen: Ich war topfit. Mehr noch, der Sport war mein Ventil für den Alltag. Regelmäßig powerte ich mich aus um mich wieder zu spüren. Während der Schwangerschaft dann der Wendepunkt: Recht bald konnte nicht mehr joggen. Das Krafttraining klappte nur noch mäßig, mir fehlte mein Ventil! Worüber sich vielleicht der ein oder andere freut, war für mich Stress pur!

Ich stürzte mich in die Arbeit. Im Betrieb standen gerade neue Projekte an und mein Engagement wurde gerne angenommen… bis zum ca. 7. Monat. Alles begann mit einer harmlosen Untersuchung. Es wurde eine kleine Verwachsung bei mir festgestellt, nichts Wildes. Von da an gab es jedoch keinen Tag mehr ohne Wehen und tiefe Müdigkeit. Zum Schluss verlor ich sogar deutlich an Gewicht – während der Schwangerschaft eben kein gutes Zeichen. Für mich war es immer wichtig, ein gutes Gefühl während der Schwangerschaft zu haben und das fehlte nun komplett. Die Kleine wurde immer unruhiger im Bauch, ich immer dünner und so entschloss ich mich zum Kaiserschnitt. Rückblickend eine der besten Entscheidungen.

Der Wendepunkt

Für fast jede Mutter ist die Geburt ihres Kindes wohl ein markanter Punkt im Leben. Zumindest bekomme ich immer wieder diesen Eindruck. Ich bilde da keine Ausnahme. In den ersten Wochen durchlebte ich ein wildes Gefühlschaos und stellte plötzlich meine bisherigen Ansichten heftig in Frage. Zunächst wehrte ich mich dagegen, doch das machte es noch schlimmer. Tagträume und Tränenausbrüche sind wirklich keine charmanten Alltagsbegleiter.

Auf dem Prüfstand

Zusammengefasst bestand mein Vor-Schwangerschafts-Alltag aus viel Arbeit, Workout bzw. Wettkampfvorbereitung und Kosmetik-Shopping. Mit einigen Freunden teilte ich meine Sport-Leidenschaft, mit den anderen das Shopping. Gesprächsthemen und jede Menge Spaß gab es immer! Susann immer mittendrin. … und dann findest Du Dich irgendwann im Wald wieder – die kleine Dame (2 Monate jung) schlummert sanft im Tragetuch vor Deiner Brust und plötzlich laufen die Tränen über Dein Gesicht … Dir wird klar, dass Dich der ganze SchnickSchnack nicht mehr interessiert.

„Das ist nur eine Phase. Das kommt wieder.“ …. mag sein, aber will ich das überhaupt?

Wer bist Du – Wer willst Du sein?

Bis zum Zeitpunkt der Geburt war ich davon ausgegangen, dass ich so weiter machen würde, wie bisher. Doch plötzlich fühlte sich der Gedanke seltsam an, jeden Sonntag 5 Uhr 3 Stunden durch den Wald zu laufen oder an fünf weiteren Tagen in der Woche mich mehrere Stunden im Training auszupowern. Davor natürlich 8-9 Stunden arbeiten … naja und die Kleine geht zur Tagesmutter. Ich möchte damit ausdrücklich nicht die Eltern schlechtreden, die das so tun! Es passte nur eben für MICH nicht. Mein bisheriger Lebensweg war gut, wie er eben GEWESEN WAR …

Diese Einstellung bedeutete jedoch auch, dass plötzlich alles, was mich vorher ausgemacht hat weg war! Automatisch lösten sich einige Freundschaften bzw. distanzierten sich etwas. Von da an nahm alles seinen Lauf … Kinder sind wie kleine Spiegel. Ihr Verhalten, ihre Angewohnheiten, Ängste und Vorurteile haben zumindest ihren Ursprung bei uns Erwachsenen. Später machen die Kleinen dann selbst etwas daraus aber die Basis legen wir. Was also, möchte ich meiner Tochter vorleben?

Als ich begann, mein bisheriges Leben zu sortieren, fiehl mir auf, wie viel Lippenstifte, Nagellacke und Lidschatten ich besaß. Teuerste Marken waren darunter. „Wieviel Tierleid liegt jetzt wohl vor mir?“ Ich begann online zu recherchieren und war schockiert.

WIR SIND HIER AUF DIESER ERDE NUR ZU GAST! Warum benehmen wir uns also, als gehöre uns alles? Wir verbrauchen und verwüsten. Wir benutzen und zerstören. UND: Wir verschwenden uns selbst. Das hat für mich rein gar nichts mit Selbstbewusstsein, Unabhängigkeit und Freiheit gemeinsam! Eher genau das Gegenteil! Wir definieren uns über die neuste Kleidung, das ausgefallenste Make-Up und das schnellste Auto. Abhängigkeit pur.

Wofür ich heute stehe – und was Ihr hier künftig erwarten dürft

  • Faire, moderne Mode, tierversuchsfreie Kosmetik, weniger Plastik im Alltag
  • große und kleine Gedanken einer „Workingmom“
  • Alltagstaugliche Tipps für einen gesünderen Lebensstil

So geht es weiter

In der Zeit der Schwangerschaft und des Stillens hat mein Körper oft nicht die Aufmerksamkeit erhalten, die er verdient hätte. Schließlich hat er dieses wunderbare Geschöpf geschaffen und ernährt, welches gerade jetzt – wo ich diese Zeilen schreibe –  friedlich in seinem Bettchen schlummert. Daher widme ich den Februar 2018 einer kleinen „Detox“- und „Selbstfürsorge“-Kur um dann frisch in den März und einen neuen Lebensabschnitt zu starten … denn ab März geht es für mich zurück ins Berufsleben (mit neuen spannenden Aufgaben *freu*).

Fazit

Es lohnt sich, ab und an die eigenen Überzeugungen, Lebensweisen und Taten auf den Prüfstand zu stellen. Traut Euch!!

Lieber Leser, danke, dass Du Dir bis hierhin Zeit genommen hast! Vielleicht stehst Du gerade selbst an einem Wendepunkt und suchst Impulse für eine neue Zeit. Wenn ja, dann hoffe ich, Du bist hier fündig geworden. Möglicherweise ist es auch interessant für Dich, wie ich mit Hilfe einer kleinen „Detox“- und „Selbstfürsorge“-Kur den Übergang in eine neue Zeit geschaffen habe. Schaue daher gerne regelmäßig vorbei, denn  ich werde berichten. 🙂

Was ich immer vorrätig zu Hause habe: Haferflocken

Ballaststoffreich, Eiweißlieferant und vielseitig einsetzbar… Haferflocken sind spannender als gedacht.

Es gibt die bissfesten, kernigen Haferflocken und die leicht löslichen, zarten Haferflocken. Am schnellsten lösen sich die Schmelzflocken auf, hierzu können aber auch gemahlende zarte Flocken genommen werden.

Rezpete:

Pfannkuchen (vegan)
1 Tasse zarte Haferflocken (gemahlen)
1 Banane
1 Tasse Milch (für die vegane Ausführung natürlich Nuss- oder Soya-Milch)

Alle Zutaten in der Küchenmaschine bzw. dem Mixer zu einer zähfließenden Masse mixen und in der Pfanne braten. Bei einer gut beschichteten Pfanne benötigt Ihr nahezu gar kein Fett.

Porridge
Wasser oder Milch
2-3 EL zarte Haferflocken
Zimt, Kurkuma, Vanille
1/2 Banane
Heidelbeeren
Apfel

In einem kleinen Topf Milch bzw Wasser erwärmen (der Boden muss ca. 1cm hoch bedeckt sein.). Haferflocken und Gewürze hinzugeben. Einmal kurz aufkochen lassen und dann mit milder Hitze noch weitere 5 Minuten köcheln lassen. Das Obst in einer Schale bzw. einem Teller anrichten und die warme Masse darüber gießen. Mit etwas Ahornsirup süßen.

Tipps:

  • Beim Backen lässt sich meist problemlos ein Teil des Mehls durch gemahlene Haferflocken (zart) ersetzen.
  • Bei der Zubereitung von Hackbällchen kann das Paniermehl durch gemahlene Haferflocken (zart) ersetzt werden.
  • Babymilch wird durch Schmelzflocken bzw. gemahlene (zarte) Haferflocken etwas dickflüssiger/sättigender (Verträglichkeit prüfen!!).

Was ich immer vorrätig zu Hause habe: TK-Kaisergemüse

Das Kaisergemüse aus dem Tiefkühler spart mir täglich viel Schnippelarbeit. Ich kaufe es in 1000gr-Tüten. Meistens gibt es das auch von der günstigen Eigenmarke des Supermarkts. Es besteht aus Möhren, Blumenkohl und Brokkoli

Da es kurz nach der Ernte eingefrohren wurde, sollte es noch mehr Vitamine enthalten, als Gemüse in der Auslage. Es sollte jedoch keine Gewürzmischung oder Kräuterbutter enthalten sein!

Rezepte:

Baby-Nahrung: Eine kleine Portion mit etwas Wasser weich gedünstet und dann püriert.
ODER: Wer wie wir sein Kind keinen Brei gibt (#babyledweaning), der lässt den Schritt des Pürierens weg.

Nudelauflauf vegetarisch: Kleine Portion Nudeln al dente kochen (gerne etwas härter). Halbe Packung Gemüse bissfest in Wasser dünsten. Für die Sauce das meiste Wasser abgießen (es sollte nur noch der Boden knapp bedeckt sein) und eine Packung Frischkäse (pur oder mit Kräutern etc.) einrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Wem das zu wenig Sauce ist, der rührt wieder etwas Kochwasser hinzu oder (wenn keine Kinder mitessen) gießt etwas Weißwein auf. Kräuter eigener Wahl (italienische Mischung aus dem TK-Regal) hinzufügen. Alles zusammen in eine Auflaufform geben, etwas Käse darüber reiben und überbacken.

Nudelauflauf mit Fleisch: Kleine Portion Nudeln al dente kochen (gerne etwas härter). Fleisch in Stücke schneiden und in etwas Öl anbraten (am Besten passt Hühnchen oder Pute). Halbe Packung Gemüse bissfest in Wasser dünsten. Für die Sauce das Wasser abgießen und einen kleinen Teil zum gebratenen Fleisch in die Pfanne geben (es sollte noch der Boden bedeckt sein). Eine Packung Frischkäse (pur oder mit Kräutern etc.) einrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, anschließend das Gemüse unterheben. Wem das zu wenig Sauce ist, der rührt wieder etwas Kochwasser hinzu oder (wenn keine Kinder mitessen) gießt etwas Weißwein auf. Kräuter eigener Wahl (italienische Mischung aus dem TK-Regal) hinzufügen. Alles zusammen in eine Auflaufform geben, etwas Käse darüber reiben und überbacken.

Tortellini-Auflauf: Zubereitung ist wie beim Nudelauflauf (mit und ohne Fleisch).

Resteverwertung: Portion Gemüse sanft in einer Pfanne mit wenig Wasser auftauen. Wasser abgießen und übrig gebliebenen Reis vom Vortag unterheben. Ei verquirlen und unterheben. Abschmecken mit Salz (wenn Ihr habt: Steinsalz), Pfeffer und TK-Kräutern.

Was ich immer vorrätig zu Hause habe: TK-Beeren/Früchte

In den meisten Lebensmittelläden gibt es im Tiefkühlfach auch portioniertes Obst oder Beeren ohne Zucker. Ich habe meistens eine Packung geschnittene Mango (ca. 300gr) und eine Tüte Heidelbeeren (ca. 750gr) vorrätig.

Das Obst enthält mehr Vitamine als Konserven und keinen zugesetzten Zucker  (dringend auf das Kleinedruckte schauen).

Zubereitungsmöglichkeiten:

– Porridge und Müsli

– Als Fruchtbrei für Babys (oder als Topping für den eigenen Joghurt):
300gr. TK-Frucht mit 1 großen Banane bei milde Hitze aufkochen und pürieren.
Je saurer die TK-Frucht (beispielsweise Erdbeeren), desto mehr Banane zufügen.

– Sauce für Geflügel:
Halbe Packung TK-Mango mit etwas Wasser (oder Ingwertee) aufkochen.
Halbe Packung Frischkäse unterrühren.
Mit Salz, Cayenne-Pfeffer würzen.
Geflügelfleisch anbraten, anschließend mit Sauce übergießen und kurz köcheln lassen.

 

Süßkartoffel wenn es schnell gehen muss

Wenn es mal ganz schnell gehen muss und dennoch gesund sein soll!

Süßkartoffel aus der Mikrowelle

Zutaten:

1 mittelgroße Süßkaroffel
1 Küchentuch
Wasser
Topping nach Geschmack

Süßkartoffel sorgfältig waschen, mit einer Gabel mehrfach leicht einstechen.
Das Küchentuch gründlich anfeuchten und die Kartoffel darin einwickeln.
In der Mikrowelle bei voller Leistung 8-10 Minuten (mehrfach prüfen) garen bis sie weich ist.
ACHTUNG: Extrem heißer Dampf beim herausnehmen aus der Mikrowelle!

Da ich bei dieser Zubereitung erst im Nachhinein würze, bereite ich so auch schonmal das Essen für meine kleine Dame zu (wenn es eben mal schnell gehen muss).

Guten Hunger!

Ciao.Susann

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