Rezepte Rezepte Rezepte

Danke für die schönen Rückmeldungen unter dem Insta-Post über die Gerichte aus meiner Gemüsebox 🙂 Könnte ich dann ja glatt eine Serie draus machen … mal gucken.

Hier gibt es nun aber mal die gewünschten Rezpte:

  1. Gemüsepizza mit Dinkel-Roggenteig
    Für den Teig knetet Ihr 280 Gramm Dinkelmehl (Typ 630) und 70 Gramm Roggenvollkornmehl mit 200 ml Wasser, 20 ml Olivenöl, 1/2 TL Salz, einer Prise Zucker und einem halben Hefewürfel gründlich zusammen (ich benutze eine Küchenmaschine. Solltet Ihr von Hand kneten, lohnt es sich eventuell einen Vorteig anzusetzen) und rollt ihn sorgsam auf einem Blech aus (kleiner Tipp: Hefeteig am besten mit den Händen in die gewünschte Form ziehen oder nach dem Ausrollen an einigen Stellen einpieksen). Dann 1 Stunde abgedeckt stehen lassen.
    Dann schwitzt Ihr ca. 1 – 2 gehäufte EL Tomatenmark in einem Topf an und gießt etwas Wasser darauf. Abschmecken mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, etwas Sojamilch (gegen die Säure) und TK-Kräutern. Die Paste etwas abkühlen lassen, dann den Teig damit bestreichen und wie folgt belegen: Zucchini-Scheiben, Paprika-Schnitze, Möhrenraspel und vegane Käsescheiben. Nach dem Backen ein paar gehakte Bärlauchblätter darauf verteilen.
    190°C vorgeheizter Backofen (Umluft), ca. 20 Minuten (im Auge behalten!)
  2. Nudeln in Kokos-Tomaten-Sauce mit Möhren und Paprika
    Nudeln wie gewohnt kochen. 1 große Möhre in feine Scheiben schneiden, 1 große rote Paprika fein würfeln. Beides zusammen mit einer fein geschnittenen Frühlingszwiebel in etwas Kokosöl anschwitzen. 1 Dose Kokosmilch dazugeben. Würzen mit etwas Brühpaste (welche ich nutze schreibe ich noch in einem gesonderten Blogbeitrag), Pfeffer, wenig Salz, Curry und Kurkuma. Wer es scharf mag, nimmt noch Cayenne-Pfeffer dazu. Dann 1-2 EL Tomatenmark dazu geben, aufkochen lassen und final abschmecken. Nudeln dazugeben.
  3. Tofu-Pilz-„Geschnetzeltes“ auf Naturreis
    Reis wie gewohnt kochen. 1 Frühlingszwiebel fein schneiden und den weißen Teil in etwas Öl zusammen mit einem kleinen Stück gepressten Knoblauch andünsten. 1 Tofu-Block würfeln, ca. 200 gr. Champignons grob schneiden und beides dazu geben. Alles zusammen anbraten lassen und anschließend mit einem guten Schuß Sojamilch ablöschen. Es sollte eben soviel sein, dass Ihr genügend Sauce für den Reis habt. Würzen mit Brühpaste, wenig Salz, Pfeffer, Muskat. TK-Kräutermischung dazu geben und ggf. mit etwas Stärke-Wasser-Mix andicken (falls nötig). Den grünen Teil der Frühlingszwiebel kurz vor dem Servieren dazu geben.
  4. Gebackener Blumenkohl in Curry-Kurkuma-Marinade
    Blumenkohl vom Grün befreien, waschen und in kleine Röschen zerteilen. Eine große Schüssel nehmen und darin 2-3 EL Kokosöl, ca. je 1/2 TL Curry und Kurkuma hinzugeben. Etwas Salz und Cayenne-Pfeffer dazu. Gut mixen. Blumenkohl in die Schüssel mit der Marinade geben, einen passenden Teller(o. ä.) darauf legen und kräftig schütteln (GUT FESTHALTEN !!!! ;-)) Alles auf ein Backblech geben.
    180°c vorgeheizter Backofen, ca. 20 Minuten (nach 15 Minuten vegane Käsescheiben darauf verteilen und den Backofen ausstellen aber direkt wieder schließen! (Backzeit hängt von der Beschaffenheit des Blumenkohls ab, bitte ein Auge darauf haben).
  5. Gemüse-Bratlinge mit Salat, Süßkartoffelecken und veganer Mayo
    Das Mayo-Rezept habe ich von der lieben Andrea von „oh lala & so lala“ (toller youtube-Kanal mit vielen inspierierenden Rezepten). Es ist echt der Hammer! Die einzige Abwandlung ist: Ich hatte keine Flohsamenschalen zu Hause und habe stattdessen selbst gemörserte Leinsamen genommen und zum Schluss noch Kräuter hinzgefügt.
    Die Süßkartoffeln habe ich in längliche Spalten geschnitten und in einer Marinade aus Olivenöl, Kurkuma, Salz und Cayenne-Pfeffer gewälzt (wie beim Rezept oben).
    180°C vorgeheizter Backofen, ca. 20 Minuten
    Für die Gemüsebratlinge nehmt Ihr abgetropfte Kichererbsen (das Abtropfwasser heißt Aqua Faba und wird für die Herstellung der Mayo gebraucht). Presst etwas Knoblauch und schneidet eine kleine Zwiebel in grobe Stücke. Beides bratet ihr etwas an und gebt es mit den Kichererbsen in eine Küchenmaschine. Dazu kommt noch Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Kurkuma und ein paar Kräutern (ich nehme immer einen TK-Mix). Alles fein mixen und dann die Konsistenz prüfen. Wenn der Teig sich nicht gut formen lässt, weil er zu feucht ist, gebt EL-weise Haferflocken hinzu, bis es passt. Ist er zu trocken, gebt entweder Olivenöl oder Kokosöl dazu. Eventuell würzt Ihr dann nochmal etwas nach. Dann locker anbraten (geht fix).
    Der Salat ist ganz bunt und besteht aus Blattsalat, Möhre, Radieschen, Mais und Sprossen mit einem Olivenöl-/Apfelessig-/Ahornsirup-Dressing mit Salz, Pfeffer und TK-Kräutern

So und das war es auch schon. Es war alles kein Hexenwerk und relativ schnell zubereitet.  Ich gebe zu, dass das mir hier gar nicht leicht fiehl, da ich meine Kochexperimente nie aufschreibe. Grundsätzlich gilt:

– Bitte achtet auf Eure Unverträglichkeiten!
– Immer sauber arbeiten, gilt sowohl für Besteck und Teller als auch für die Zutaten!
– Das Gelingen hängt immer auch von den Zutaten und Materialien ab! Seid daher immer bei der Zugabe von zusätzlichen Gewürzen, der angegebenen Back-/Kochzeit oder Mengenangaben der einzelnen Zutaten aufmerksam.

Viel Spaß!

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