Zeit haben … oder Zeit nicht haben… das ist hier die Frage

Seit Wochen hänge ich nun an diesem Post. Es soll um die Zeit gehen. Um die Zeit, die die meisten Menschen mit Plänen und Listen (ich bin ein bekennender To-Do-Listen-Verweigerer) verbringen. Damit, die Welt zu sortieren und immer noch mehr Projekte zu erledigen. Stillstand bedeutet Rückschritt … Wer rastet, der rostet… etc. Es sollte darum gehen, sich fürs „Nichtstun“ mal Zeit zu nehmen. Denn wir haben Zeit! Jeden Tag aufs neue. Doch wir setzen unsere Prioritäten meist so, dass wir unsere Zeit für andere/“wichtigere“ Dinge verwenden.

Im Job übernehmen wir auch noch das dritte Projekt in der Woche – man muss ja zeigen, was man kann! Außerdem ist es in unserer Berufswelt auch immer wieder notwendig geworden, sich zu beweisen. Die Angst, den Job zu verlieren ist einfach zu groß. Und dass, obwohl ein Mitarbeiter, der entspannt seiner Arbeit nachgehen kann – ganz ohne Zukunftsängste – meist die besten Ergebnisse bringt. So ist es zumindest bei mir und vielen Menschen, die ich kenne.

Naja und im Urlaub wollen wir dann die Welt sehen. Fünf Städte in drei Tagen. Hier noch eine Safari und da noch ein Tauchausflug. Party. Und dann ganz wichtig: SHOPPING! Fürs „Nichtstun“ bleibt da keine Zeit übrig. Sich hinsetzen und gnadenlos Löcher in die Luft starren. Den eigenen Gedanken mal zuhören (und sich wundern, was die so alles von sich geben…), das Rauschen in den Ohren mal wieder wahrnehmen und sonst nichts.

Ich frage mich, ob es die Kenntnis unserer eigenen Vergänglichkeit ist, die uns so umtreibt. Als wäre das Leben kürzer, wenn man nur ein wenig lansamer voranschreiten. Als würden wir wichtige Dinge verpassen, wenn wir sie nur etwas langsamer angehen. … ist nicht meist das Gegenteil der Fall?! Allerdings werde ich an dieser Stelle nicht die Menschen glorifizieren, die zu Lasten anderer langsamer bzw. gar nicht voranschreiten! Dies hat für mich nichts mit erholsamen Nichtstun zu tun, vielmehr mit achtlosem und respektlosem Verhalten!

Tja, darum sollte es eigentlich gehen … aber was soll ich sagen … ich wollte mir dafür einfach keine Zeit nehmen! Derzeit durchlebt die kleine Dame den nächsten Entwicklungssprung und das ist verdammt spannend! Neue Gesichtszüge entwickeln sich, ihre Gestik und Mimik werden feiner. Sie äußert schon deutlich, was sie mag und was nicht. Kommunikation, die ich verstehe! Ach herrlich. Ich verbringe so manche Minute damit, sie einfach nur zu beobachten (und freue mich dann riesig, wenn sie es bemerkt und mich spontan ganz feste in den Arm nimmt… hach….).

… und da soll ich dann einfach aufstehen und mich an den PC klemmen um diesen Text zu schreiben? Nein, sorry. So, und daher endet dieser Text hier schon… denn es ist spät und nun ist mir nur noch eines wichtig: SCHLAF. Denn auch während dieses Entwicklungssprungs sind die Nächte wieder unruhiger.

Mein Fazit

Zeit haben wir alle! Wofür wir sie verwenden, liegt bei uns!

 

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